Mario Abraham über MyFirstPlant

Mario Abraham ist der CEO von MyFirstPlant und wir haben ihm eure kritischen Fragen gestellt, die wir euch hier präsentieren.

 

Das sich mit Cannabis Geld verdienen lässt ist keine Frage, viel interessanter ist die Frage wie man genau an diesem Markt als Kleinanleger partizipieren kann. MyFirstPlant hat ein Geschäftsmodell ins Leben gerufen der es Kleinanlegern ermöglicht Geld durch Cannabispflanzen zu verdienen. Man kauft einen Pflanzenstellplatz und profitiert von den 3-4 mal jährlichen Ernteerträgen. Wir haben exklusiv mit dem CEO von MyFirstPlant, Mario Abraham, gesprochen und eure wichtigsten Fragen geklärt!

Was passiert mit MyFirstPlant wenn CBD verboten wird?

„Diese Problematik mit dem Verbot von CBD hatten wir ja bereits im letzten Jahr, Ende letztem Jahres, da ist die EU-Kommission auf die Idee gekommen CBD sollte als illegales Rauschmittel deklariert werden. Da war allerdings der öffentliche Ansturm so groß und auch das EU Gericht, bzw. der EU Gerichtshof hat dieses Urteil dann wieder gekippt, weils einfach unsinnig ist. CBD ist definitiv kein Rauschmittel. Es hat keine berauschende Wirkung. Es hat eine muskuläre körperlich entspannende Wirkung aber definitiv keine die eine Einstufung als Rauschmittel rechtfertigen würde. Und etwas ganz anderes ist noch passiert, und zwar wurde auf Europa Ebene eine neue Diskussion losgetreten, die dazu geführt hat, dass Cannabis vom Suchtmittelkatalog für schwere Drogen verschwunden ist. Das heißt das Ganze ist nicht nur in diese Richtung gegangen, dass es jetzt nicht verboten werden sollte, sondern dass es in Richtung einer Liberalisierung geht.“

Kann der Ernteertrag noch erhöht werden?

„Man kann das Ganze pauschal mit Ja beantworten, allerdings ist das Ganze auch immer mit einer längeren Zeit der Aufzucht verbunden. Das heißt wenn wir jetzt den Ernteertrag im Indoor-Bereich erhöhen wollen, dann ist das Ganze verbunden mit einer längeren Wachstumsphase. Dann würden wir nicht mehr auf diese 3-4 Ernten im Jahr kommen und aus rein rechnerischer Sicht und aus den Erfahrungswerten die wir bereits gesammelt haben, hat man gemerkt, dass diese im durchschnitt 100 Gramm pro Pflanze, von Zeitfaktor und vom Pfelge- und Wartungsaufwand, das Optimum sind was wir in der Indoor Halle produzieren können. Im Outdoorbereich kann man den Ertrag noch massiv steigern. Das geht einher mit der Pflege und den Witterungsbedingungen. Wenn wir optimale Witterungsbedingungen haben, die wir leider Gottes nicht hatten, für das ist aber der Ertrag sehr hoch, kann man die Erträge im Outdoorbereich noch um ein Vielfaches steigern man benötigt allerdings im Gegenzug ein Vielfaches mehr an Mitarbeitern.“

Welche Eigenmarken sind geplant und wo werden diese dann vertrieben?

„Eine Eigenmarke ist geplant für eine eigene Kosmetiklinie, für den Blütenverkauf, für Öle und auch in naher Zukunft für Textilien bzw. eigene Getränke und Lebensmittel. Das erste was bei uns auf den Markt kommen wird und wo wir definitiv heuer noch ins Weihnachtsgeschäft einsteigen werden ist unsere Kosmetiklinie, unsere Öle und die Rauchwaren. Alles weitere wird sukzessiv im Laufe des nächsten Jahres bis zum zweiten Quartal aufgestockt und wir werden dahingehend auch unser Sortiment ständig verändern. Wir werden Produkte die bei Kunden nicht so gut angenommen werden oder die sich nicht gut verkaufen lassen, aus dem Sortiment nehmen, werden dafür wieder Neuerungen bringen. Da wird es einen stetigen Wechsel geben, bis wir unsere Produktpalette gefestigt haben. Vertrieben wird das Ganze online über unsere Vertriebspartner, auf der anderen Seite über einen Shop im Shopsystem und es wird eine handvoll MyFirstPlant Shops direkt geben. Das werden dann unsere Headquarter Shops, die vorest aus strategischen Gründen im DACH-Raum errichtet werden. In naher Zukunft dann aber auch in weiteren Teilen Europas.“

Wird mein Pflanzenstellplatz auch noch in 5 oder 10 Jahren Ertrag abwerfen? Gibt es einen Exit Plan?

„Zum Exit Plan möchte ich definitiv Nein sagen. Dies ist ein Herzensprojekt von mir und als solches wird es auch behandelt. Das heißt, wenn nicht wirklich irgendwelche unvorhergesehen gesetzlich relevanten Änderungen passieren sollten, auf österreichisch- auf EU-Ebene, die uns dieses Geschäftsfeld gänzlich unmöglich machen, ist es von meiner Seite nicht geplant aus dem Unternehmen wieder auszusteigen. Also würde ich das Ganze einmal mit Ja beantworten, in 5-10 Jahren werden definitiv noch Ernteerträge an unsere Kunden ausgeschüttet. Auch weil es ein Herzenswunsch von mir ist, dass es ein Community Projekt ist. Das heißt die Community ist einfach unheimlich wichtig, die Community ist dafür verantwortlich dass dieses Projekt groß wird. Dementsprechend ist es auch ein Herzenswunsch von mir, dass dieses Projekt der Community, solange es uns möglich ist, zur Verfügung steht.“

Wann erhalte ich meine ersten Ernteerträge?

„Die ersten Ernteerträge finden jetzt im Laufe des Oktobers, respektive November, statt. Die Pflanzen werden jetzt im Oktober geerntet, werden dann getrocknet und werden dann direkt weiterverkauft. Nach diesem Verkauf beginnt die Ausschüttung der ersten Ernteerträge in unserem Backoffice und danach nimmt das Konzept weiter seinen Lauf sowie bereits beworben.“

MyFirstPlant Erfahrungen

Während unserem Besuch in Kärnten konnten wir noch viel mehr erfahren und die Felder besichtigen. Unser Eindruck war in Summe sehr positiv und wir freuen uns auf eine lange Zukunft mit MyFirstPlant.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .